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Im Juli 2009 lud der SKO Wismar als Vertretung der Karate Union Mecklenburg Vorpommern zur Offenen Landesmeisterschaft 2009 ein. Dem bundesweiten Aufruf folgten trotz langer Anreise und drückender Hitze, 350 Teilnehmer aus 42 Vereinen und 11 Bundesländern.
Auch aus Sachsen-Anhalt begaben sich einige Athleten des Landeskaders Saschen-Anhalt auf dem Weg, darunter Christiane Georg vom Yamakawa Karate-Do Halberstadt/Ballenstedt.
Den Karatekas stand ein straff geplanter Wettkampftag gegenüber, der um 9 Uhr seinen Anfang nahm, da die Größe des Starterfeldes allerdings viel größer als erwartet war, verschoben sich die einzelnen Startzeiten bis zu 1 ½ Stunden nach hinten. Trotz dieser zusätzlichen Belastung in der überhitzten Halle, konnten die Landeskaderathleten einen Erfolg nach dem anderen verbuchen.
Um 14 Uhr durfte dann Christiane endlich die Ergebnisse des harten Trainings zeigen. Mit ansteigendem Nervositätspegel und pochendem Herzen ging sie in die erste Runde, in der es ihr jedoch schnell gelang ihre Nerven zu kontrollieren und mit ihrer Kosokun Dai die Gegnerin deutlich in die Schranken (3:0) zu verweisen.
Ermutigt und bestärkt durch diesen ersten Sieg, versuchte sich Christiane das erste Mal an der Kata Unsu (Shito-Ryu), bot diese kraftvoll und dynamisch dar und ließ die nächste Kontrahentin hinter sich.
Im Halbfinale traf sie nun auf eine der stärksten Starterinnen im Feld, weshalb sie hoch pokern und Nervenstärke beweisen musste, um sich den Finaleinzug zu sichern. Letztendlich erwies sich die Wahl der Chatanyara Kushanku als perfekt, denn die präzise und ausgefeilte Darbietung überzeugte die Kampfrichter Christiane mit 2:1 Stimmen in das Finale zu schicken.
Dort stand ihr nur noch Janina Kaiser vom Dokan Berlin im Weg zum ersten Platz. Das Publikum, als auch der zur Unterstützung vollständig an der Wettkampffläche versammelte Landeskader, konnten die ansteigende Spannung zwischen den beiden Starterinnen spüren. Denn Janina war bereits als Dritte auf Deutschen Meisterschaft platziert, aber auch Christiane hatte im Laufe der Runden verdeutlicht, dass mit ihr als eine ernstzunehmende Kontrahentin zu rechnen war.
Die Yamakawa Athletin brachte ihre Gegnerin mit einer fehlerfreien und eindrucksvollen Suparimpei (Shito-Ryu) in Bedrängnis, die mit einet Unsu (Shotokan) konterte.
Leider verlor Christiane nach einer sehr umstrittenen Entscheidung gegen die Berlinerin.
Dennoch glücklich nahm sie die Medaille für den zweiten Platz in diesem niveauvollen Turnier entgegen.
Der gesamte Katakader bedankt sich beim Landestrainer (Kata) und Trainer des Yamakawa Karate-Do Halberstadt/Ballenstedt Alexander Löwe für das Training, ohne dessen diese Erfolge nicht möglich gewesen wären.
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