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Am 05. November 2010 machten sich die Karateka des Yamakawa Karate-Do Ballenstedt und Halberstadt e.V. auf den Weg in das 300 Kilometer entfernte Rastede in Niedersachsen. Dort fand in diesem Jahr die offizielle Deutsche Meisterschaft der Schüler statt. Mit 800 Startern aus allen 16 Bundesländern ist diese Meisterschaft des Deutschen Karate Verbandes DKV - der einzige Verband der offiziell vom Deutsch Olympischen Sportbund DOSB und dem IOC anerkannt ist – die wirkliche Deutsche Meisterschaft im Gegensatz zu der zeitgleich in Halberstadt stattfindenden Verbandsmeisterschaft des DTKV (Deutscher Traditioneller Karateverband).
Die Yamakawa Karate- Athleten wurden vom Karateverband Sachsen-Anhalt nominiert um das Bundesland würdig zu vertreten. So konnten die Sportler am 6. November in der riesigen Sechsfelderturnhalle in Rastede glänzen.
Den Anfang machte das Kata Team mit Celina-Justine Fengewisch, Theresa Bock und Marie-Josefine Richter. In ihrem voll besetzten Pool konnten sie sich bis in das Poolfinale vorkämpfen. Leider unterlagen sie in dieser Runde und mussten somit in die Trostrunde. Hier kämpften sie sich bis in das kleine Finale - den Kampf um den dritten Platz. Mit vollem Ehrgeiz zeigten sie ihre Kata Präsentation leider reichte es an diesem Tag nicht. Trotzdem stand am Ende für sie der 5. Platz bei der Deutschen Meisterschaft und sie trugen somit der Punktewertung erfolgreich bei.
Konrad Sillmann trat an diesem Tag bei den Kata Schüler Wettbewerben an. Mit 4 vollen Poollisten und über 40 Sportlern in seiner Klasse hatte er ein hartes Los. So zeigte Konrad kontinuierliche Leistung in seinem Starterfeld und schaffte es, bis hin zum Poolfinale mit eindeutigen Wertungen der Kampfrichter zu siegen. Mit großem Einsatz präsentierte er die Kata Bassai Dai und Seinchin. Im Poolfinale wurde Konrad leider gestoppt und die Kampfrichter entschieden sich für seinen Kontrahenten. Da sich sein Gegner in der nächsten Runde nicht durchsetzten konnte blieb Konrad der Kampf um Platz drei verwehrt.
Marie-Josefine Richter setzte in ihrer Klasse ein Zeichen. Auch ihre Kategorie war mit Sportlern aus allen Bundesländern ein sehr großes und leistungsstarkes Starterfeld angetreten. In der ersten Runde zeigte sie die Kata Bassai Dai und konnte mit 2 zu1 Kampfrichterstimmen den Sieg erringen. Voll motiviert zeigte sie in der zweiten Runde auf welch technisch hohem Niveau sie Kata laufen kann und siegte mit 3 zu 0 Flaggen. Auch im Poolfinale überzeugte sie die Kampfrichter und siegte gegen ihre Gegnerin aus Hessen. In ihrer nächsten Runde ging es um den Finaleinzug. Das ganze Team aus Sachsen-Anhalt feuerte Marie-Josefine Richter in dieser Runde an und drückte ihr die Daumen. Mit ihrer Paradekata Chatanyara Kushanku konnte sie sich eindeutig mit 5 zu 0 Flaggen gegen eine Berliner Sportlerin durchsetzen.
Da die Finalebegegnungen erst am Abend stattfanden hatte sie nun Zeit etwas zu verschnaufen und Energie zu tanken. Um 17 Uhr war es dann nun endlich soweit alle Finallisten marschierten unter großem Applaus in die voll besetzte Halle. Nach dem erklingen der Deutschen Nationalhymne stieg ihr die Nervosität doch etwas ins Gesicht. Doch auf der Wettkampffläche war sie wieder voll da und zeigte noch einmal mit der Kata Heiku, dass sie den Sieg für Sachsen-Anhalt mitnehmen will. Nach der Kata Präsentation ihrer Kontrahentin aus Baden-Württemberg waren es spannende Sekunden bis die Kampfrichter die Flaggen zogen. Mit 5 zu 0 Flaggen für Marie stand dann fest wir haben eine Deutsche Meisterin im Verein.
Stolz auf ihre Leistung zeigte sich Trainer Alexander Löwe und freute sich mit dem ganzen Wettkampfteam.

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